Osteopathie Catherine Genenger (Heilpraktikerin)

Was ist Osteopathie ?

“Wenn alle Teile des menschlichen Körpers in Einklang sind, besteht Gesundheit.
Wenn sie das nicht sind, entsteht Krankheit.”  A. T. Still

Die Osteopathie ist eine eigenständige und alternative Form der Medizin und dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Sie befasst sich nicht mit der Behandlung einzelner Symptome, sondern vielmehr mit der Entstehung und Ursache dieser im menschlichen Körper. Auf diesem Wissen aufbauend wird die Behandlung durchgeführt.
Darüber hinaus ist ein weiteres Ziel der Osteopathie, die Gesundheit eines jeden einzelnen zu erhalten und zu fördern.

Um den Zielen nahe zu kommen nutzt der Therapeut ausschließlich seine Hände und eigene Techniken, um Funktionsstörungen oder Blockaden zu erkennen und zu behandeln. Allem voran geht ein ausführliches Anamnesegespräch.

Gegründet wurde die Osteopathie bereits vor mehr als 140 Jahren durch den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still und befindet sich seit dem in einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Weitere Informationen zur Geschichte und Entwicklung der Osteopathie finden sie hier.

Wie funktioniert die Osteopathie ?

Die Osteopathie sieht den Menschen als Individuum und versucht ihn in seiner Gesamtheit zu betrachten.
Vergleicht man den Körper mit einem Uhrwerk und seinen dazugehörigen Zahnrädern stellt man fest, dass die Beweglichkeit aller einzelnen Körperelemente wie beispielsweise die Muskeln, Knochen, Bänder, Nerven, Organe, Gefäße und Faszien miteinander verbunden und untereinander beweglich sind.

Kleinere oder größere Verletzungen, beispielsweise vorhergegangene Entzündungen oder Operationsnarben, können das Zusammenspiel dieser Systeme beeinträchtigen und zu Bewegungs- sowie Funktionseinschränkungen führen.
Diese werden in der Regel vom Individuum erst einmal nicht richtig wahrgenommen – es entstehen Kompensationsmuster !

Weitere Vorkommnisse können zu erneuten Beschwerden, Funktionsverlusten und Schmerzen führen und ein Teufelskreis beginnt. 

Anwendungsgebiete der Osteopathie:

Die Osteopathie kann in sehr vielen medizinischen Bereichen Anwendung finden, wo funktionelle Störungen die Ursache für die Beschwerden sind.
Osteopathie kann darüber hinaus begleitend und am besten in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachabteilungen bei schulmedizinischen Erkrankungen angewendet werden.

Aufgrund rechtlicher Bestimmungen ist es mir leider untersagt Beispiele von Erkrankungen aufzulisten, da der Gesetzgeber darin ein Heilversprechen sieht. Von daher sehen Sie im folgenden mögliche Anwendungs- und Einsatzgebiete der Osteopathie aufgeteilt auf deren 3 Hauptgebiete (Parietale-, Viszerale- und Cranio-Sacrale Osteopathie).

IMG_6396

Parietale Osteopathie

  • Obere Extremitäten (Schulter, Ellenbogen, Hand)
  • Untere Extremitäten (Hüfte, Knie, Fuß)
  • Muskeln- und Sehnenscheiden
  • Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS)
  • Becken / ISG
  • Bandscheiben & Spinalnerven

Viszerale Osteopathie

  • Herz
  • Leber
  • Lunge
  • Magen
  • Speiseröhre
  • Darm / Verdauung
  • Zwerchfell
IMG_5830

Cranio-Sacrale Osteopathie

  • Kiefergelenk
  • Nasenhöhlen
  • Augen
  • Ohren
  • Nasen
Menü schließen